| ANSI
Lumen |
ANSI-Lumen
sind ein spezielles Meßsystem für die Lichtstärke von Projektoren,
die sich auf Reflexionen von Teilflächen bezieht. ANSI Lumen ist die
Amerikanische Maßeinheit für Daten-/Videoprojektoren und heißt übersetzt:
American National Standard Institutes. ANSI ist eine amerikanische
Organisation (Mitglied der ISO), die einheitliche Regelungen/Normen
erstellt und deren Einhaltung überwacht. ANSI-Standards sind weltweit
anerkannt. In der Projektionstechnik sind insbesondere die Normen
für die Berechnung der Bildhelligkeit in Lumen interessant. Faustregel
für die richtige Wahl der Lichtleistung in Tageslichtumgebung sind
ca. 400-500 ANSI Lumen pro m² projizierter Bildfläche. Bei stark abgedunkelten
Räumen, oder Räumen mit indirektem Tageslicht, reichen ca. 80-250
ANSI Lumen pro m² projizierter Bildfläche. Je größer der Wert, desto
heller das projizierte Bild. |
| ARLS |
Die
Funktion ARLS stellt je nach Raumhelligkeit den Kontrast des Projektors
automatisch ein, dafür befindet sich am Gerät eine Photozelle. |
| Auflösung |
Bei
Computern hängt die Auflösung von Ihrer Grafikkarte ab (VGA = Video
Graphik Adapter). Die heutige Standardauflösung beträgt 1024 x 768
Bildpunkte, kurz XGA. Einige Jahre davor war die Standardauflösung
800 x 600 Bildpunkte, kurz SVGA. Die SVGA Auflösung kommt der Videoauflösung
sehr nahe und stellt die günstigere Variante dar. Noch höhere Auflösungen
wie 1280 x 1024 (SXGA) und 1600 x 1200 (UXGA) Bildpunkte kommen beispielsweise
bei CAD-Anwendungen vor. Diese Formate werden in der Regel umgerechnet
mit Verlusten dargestellt. Der Verlust macht sich als leichte unschärfe
bemerkbar. Projektoren in der physikalischen Konfiguration bis zu
einer Auflösung von SXGA oder UXGA sind sehr teuer, der Preis liegt
von 10000 bis zu 100000 EUR. Bei Videowiedergaben: Die horizontale
Auflösung ist bei bewegten Bildern das wichtigste Indiz für die Bildqualität.
Jedes Bild wird aus einer bestimmten Anzahl von Linien aufgebaut.
Die Anzahl dieser Linien ist je nach Videoformat unterschiedlich.
Das VHS-Format beinhaltet etwa 240 Linien, während digitale Camcorder
mit etwa 500 Linien aufzeichnen. Wenn ein Bild der gleichen Größe
aus doppelt so vielen Linien aufgebaut wird, kann man leicht verstehen,
dass damit auch kleine Details besser darstellbar und Kontraste klarer
sind. Daher bietet das DV-Format die bei weitem bessere Bildqualität
als VHS-C. |
| Ausleuchtung |
Die
Ausleuchtung wird in Prozent angegeben und bewertet bei Projektionssystemen
die mit einer Lampe arbeiten, die Helligkeit der Bildmitte im Bezug
auf den Randbereich. Ab 80% sagt man, das Bild ist gleichmäßig ausgeleuchtet.
Um so höher der Wert desto besser. Ein einfaches Beispiel ist eine
Taschenlampe - sie ist in der Mitte am hellsten und nach außen hin
wird sie dunkler, wäre das bei einer Projektion genauso, dann wäre
die Ausleuchtung ungleichmäßig und sie hätten ein schlechtes Bild. |
| Auto-Power-Off |
Im
Stop-Modus schaltet sich das Gerät nach kurzer Zeit automatisch ab,
wenn keine Funktion betätigt wird. Das verlängert die Lebensdauer
von Batterien bzw. Akkus und bei Projektoren wird die Lampe geschont. |
| Autoscan |
Die
Funktion synchronisiert den Daten-Video-Projektor selbsttätig mit
dem Bildschirm-Modus des Rechners und korrigiert dabei Tracking (Bildbreite)
und H-Phase (Feinjustage bei optimaler Bildbreite). |
| Autosetup |
Das
Autosetup des Projektors oder Plasmadisplays stellt die Bildlage,
die Bildwiederholrate, die horizontale und vertikale Zeilenfrequenz
automatisch ein. So wird immer ein optimales Bild gewährleistet, da
jede Grafikkarte andere Einstellungen hat. |
| Bandbreite |
Die
Bandbreite wird in MHz angegeben. Sie bezeichnet die Geschwindigkeit,
in der Daten in Form von Bits je Zeiteinheit über ein Medium, z.B.
einen Daten-Video-Projektor, übertragen werden können.Ein Daten-Video-Projektor
mit einer Bandbreite von 140 MHz beispielsweise ist in der Lage, Daten
von Workstations zu projizieren. |
| Beamer |
Amerikanischer
Ausdruck für Projektor (Aus dem Englischen beam=Strahl). |
| Bild
in Bild |
Diese
Funktion blendet bei Projektoren zusätzlich ein kleines Video-Bild,
in das Computer-Bild (bei manchen Herstellern ist die Größe unterschiedlich).
So können Sie z.B. einen Titel zeichnen, diesen als Standbild speichern
und während der Aufnahme in das laufende Bild einblenden. |
| Bilddaten |
Weitgehend
standardisierte Formate zum Speichern digitaler Bilder. Damit können
die Bilddaten anwendungs- und plattformunabhängig in die verschiedenen
Programme integriert werden. |
| Bildformat |
Das
Computerformat hat ein Verhältnis von 4:3. Das Videoformat hat ein
Verhältnis von 16:9. Die 16:9 Umschaltung bei Projektoren ist nötig,
um eine vom DVD-Player gelieferte Bildvorgabe geometrisch korrekt
darzustellen. Der Overheadprojektor projiziert ein Format von 1:1.
Diese Formate sind wichtig, bei der Auswahl der richtigen Leinwand.
Achten Sie unbedingt auf das Verhältnis! |
| Bildfrequenz |
Die
Maßeinheit Hertz besagt die Bildwiederholrate in der Sekunde. Bei
60 Hz steht das Bild ruhig und beseitigt das Großflächenflimmern.
Um so höher die Hertz-Zahl, desto besserund ruhiger die Bildwiedergabe. |
| Bildpunkt |
auch
Pixel, Kompositum aus picture element, kleinstmögliches Abbildungselement
bei digitaler Darstellung von Bildelementen. |
| Blank |
Dunkelschaltung
eines Projektors. |
| Bluetooth |
Kabellos
glücklich. Bei Bluetooth handelt es sich um die Möglichkeit, Daten
über kurze Entfernungen kabellos zwischen verschiedenen digitalen
Geräten zu übertragen. Voraussetzung dafür ist, dass das entsprechende
Gerät Bluetooth-fähig ist und ein geeigneter Adapter verwendet wird.
Zum jetzigen Stand kann der Abstand zwischen Datenquelle und Datenziel
10 m betragen, die Datenübertragung erfolgt mit maximal 1Mbit/s. Panasonic
ist dabei das erste Unternehmen weltweit, das Bluetooth-fähige Camcorder
anbietet. |
| BNC |
Die
BNC-Adaptierung teilt die reinen Computersignale auf und gewährleistet
eine bessere Qualität. Über BNC sind längere Wege ohne Qualitätsverluste
möglich. Über diesen Eingang können beispielsweise einen zweiten Computer
anschließen und über die Fernbedienung hin und her schalten. |
| CCD |
(engl.
Charged Coupled Devices) Ladungsgekoppelte Halbleiterelemente. CCD
sind eine Anordnung winziger lichtempfindlicher Elemente, wobei jedes
Element die Menge des auftreffenden Lichtes erfasst und sie als eine
elektrische Ladung speichert. CCD werden in Form von Chips oder Zeilensensoren
in digitalen Kameras, Scannern etc. als Aufnahmeeinheit eingesetzt.
Es gibt verschiedene Layouts von CCD-Elementen. Die bekannteste Art
stellen die linearen CCDs dar, die in vielen Flachbett- und Diascannern
eingesetzt werden. Lineare CCDs erfassen jeweils eine komplette Zeile
und nicht einzelne Punkte. Die Elemente einer Flächen-CCD sind dagegen
in einer Matrix angeordnet. |
| CE |
Communauté
Européenne. Es ist ein Konformitätszeichen. Der Hersteller / Importeur
eines Produktes bringt es auf Produkt oder dessen Verpackung an und
dokumentiert damit die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften der
Europäischen Union. |
| Cinch-Kabel |
Das
Cinch-Kabel gibt es zweifach für Audio-Stereo links und rechts (rot
und weiß), oder dreifach zusätzlich mit Videosignal (gelb). |
| Computer-Eingang |
siehe
15pin-HD oder DVI |
| D/A
Wandler |
Mit
dem D/A-Wandler werden digitale Tonsignale in analoge umgewandelt
werden. Dabei gilt je höher die höher die Bitauflösung desto besser
die Klangqualität. |
| dB |
dB
= Dezibel. Dezibel gibt die Lautstärke an. Bedenkt man, dass die Erhöhung
um nur 1 dB die Verdoppelung der Lautstärke bedeutet. |
| DCDi |
siehe
Faroudja Linedoubler |
| Deckenhalter |
Einen
Deckenhalter benötigen Sie für die Deckenmontage eines Projektors.
Beachten Sie, dass Projektoren auf dem Kopf an die Decke montiert
wird. Im Menü wird das Bild um 180 Grad gedreht. |
| Deckenprojektion |
siehe
Deckenhalter |
| Digital
Surround Sound |
Um
kinoreifen Surround Sound in Ihr Wohnzimmer zu holen und so auch die
klanglichen Möglichkeiten Ihrer DVDs voll auszuschöpfen, benötigen
Sie einen entsprechenden Surround-Decoder (Dolby Digital, DTS). Damit
hören Sie an jedem Ihrer 5 Lautsprecher genau, wo ein Geräusch aufgenommen
wurde. Ein zusätzlicher Subwoofer bringt Ihnen krachende Action nach
Hause. |
| Digitale
Videoqualität |
Die
Bildqualität von DVDs ist nicht immer gleich hoch. Gerade wenn sie
nicht optimal ist, kommt der Digitalbild-Modus zum Tragen, bei dem
Sie fünf Möglichkeiten haben, die Bildqualität anzupassen. Der Normal-Modus
ist die Grundeinstellung für herkömmliche DVD-Software. Speziell für
MPEG1-codierte Video CDs eignet sich der Soft-Modus, da er das Bildrauschen
unterdrückt. Besonders bei Animationen (z.B. Zeichentrickfilmen) findet
der Fine-Modus durch den gesteigerten Bildschärfepegel und somit glasklarer
Darstellung aller Details Verwendung. Eine gehobene Bildqualität wird
im Cinema-Modus erreicht. Durch die Kombination von Helligkeits- und
Rauschunterdrückungsfunktionen und einer augenfreundlichen Auflösung
erscheinen die Farben wie im Kino. Last but not least der User-Modus,
welcher eine manuelle und individuelle Einstellung von Helligkeit,
Kontrast, Farbe und Bildschärfe ermöglicht. |
| Digital-Zoom |
Ermöglicht
die Bildausschnittwahl von Nah- oder Fernmotiven. Mit dem Digital-Zoom
lässt sich die optische Brennweite noch zusätzlich erweitern. |
| DLP |
Die
Projektionstechnologie DLP steht für Digital Light Processing, dieses
System basiert auf dem DMD-Chip (Digital Micromirror Device), der
für jedes Pixel ein bewegliches Spiegelchen bereitstellt. Mittels
eines RGB-Farbrades wird das Bild elektronisch eingefärbt. Da bei
der DLP-Technologie der Farbpunkt nicht durch die Überlagerung von
RGB produziert wird (bei der LCD Technik ist das der Fall), sondern
eine reine Farbe zugeteilt wird, bekommen Sie keine Konvergenzfehler.
Da die DLP-Technik Schwarz durch abblenden der Spiegelchen ermöglicht,
handelt es sich um ein sehr reines und intensives Schwarz. Bei Weiß
ist es ähnlich: Weiß wird sehr rein und intensiv dargestellt. Bei
Heimkinofilmen kommt die reine Schwarzdarstellung der Farbtiefe zu
gute, die Intensität finden Sie auch in der Angabe des Kontrastverhältnisses.
Die DLP-Technik erzeugt natürliche Farben. |
| DMD
Chip |
siehe
DLP |
| Dokumentenkamera |
Eine
Dokumentenkamera erzeugt ein digitales Bild, das über einen Projektor
an die Wand projiziert werden kann. |
| DTS |
Digital
Theatre System (DTS) ist ein Raumklangsystem, dessen außergewöhnlich
guter Klang dem einer CD überlegen ist. Mit hilfe von sechs diskreten
Audiokanälen führt es zu dem ultimativen Hörvergnügen. |
| DVI |
Digitaler
Eingang für Computersignale, für verlustfreie Wiedergaben. |
| Eco-Modus |
Dimmt
den Projektor auf eine geringere Leistung und spart Energie, der Projektor
wird leiser und die Lampenlebensdauer wird erhöht, der Schwarzwert
wird intensiver. |
| Farbrad |
siehe
DLP |
| Farbtemperatur |
Zur
Einstellung der persönlichen Farbempfindung kann zwischen den Farbstufen
warm, natürlich und kalt gewählt werden. |
| Farbtiefe |
Informationsmenge,
mit der die Farbe eines Bildpunktes beschrieben werden kann. Mit 8bit
können 256 Farbnuancen dargestellt werden (für qualitativ hochwertige
Reproduktionen notwendig). |
| Faroudja
Linedoubler |
Faroudja
ist der führende Hersteller für Videographik-Prozessoren. Der DCDi
Prozessor ist einer davon. Siehe auch Linedoubler. |
| Festbrennweite |
Bei
einem Objektiv mit Festbrennweite kann die Bildgröße nicht verstellt
werden. Sie müssen um das Bild zu vergrößern, auch den Projektionsabstand
vergrößern und das ist in kleinen Räumen schwierig. |
| Flash
Memory |
Dabei
handelt es sich um einen Speicher, der jederzeit neu beschrieben werden
kann und trotzdem bei einem Ausfall der Stromversorgung seinen Inhalt
beibehält. Da für ein Flash Memory keine Batteriepufferung erforderlich
ist, kann dieser Speicher für eine Vielzahl von Geräten eingesetzt
werden. |
| Freeze |
(Freeze:
eingefroren) Standbild von bewegten Bildern bei Projektoren. |
| Frontprojektion |
Projektion
von vorne. |
| Gainfaktor |
Der
Gainfaktor bezeichnet den Leuchtdichtefaktor bei Projektionswänden.
Je größer der Faktor desto heller ist das projizierte Bild. Je höher
der Faktor desto geringer ist der seitliche Blickwinkel. |
| Gamma-Korrektur |
Mit
der Gamma-Korrektur können Helligkeit und Farbintensität des Bildes
reguliert werden. Damit werden gerade Details in dunklen Szenen besser
sichtbar und das Bild erhält mehr Tiefe. |
| HDTV |
High
Definition Tele Vision ist ein sehr hochauflösendes Videosignal. Momentan
ist dieses speicherintensive Videosignal nur von einer Festplatte
und einer speziellen Graphikkarte möglich. Die Wiedergabe ist sehr
fein. |
| Helligkeit |
Gibt
den maximalen Helligkeitswert (Spitzenweiß) an. Je höher der Helligkeitswert,
desto heller sind die Farben. |
| Helligkeitswert |
Gibt
den maximalen Helligkeitswert (Spitzenweiß) an. Je höher der Helligkeitswert,
desto heller sind die Farben. |
| Hertz |
siehe
Bildfrequenz |
| Horizontalfrequenz |
Diese
Frequenz wird in kHz gemessen. Sie gibt an, wie viele Zeilen pro Sekunde
angesteuert werden. Daten-Video-Projektoren verwenden eine eigene
Horizontalfrequenz. Die Angaben in Prospekten beziehen sich auf Frequenzen
von Rechnern/Videoquellen, die verarbeitet werden können. |
| Hörschwelle |
Grenze,
bei der das menschliche Gehör gerade noch ein Geräusch wahrnehmen
kann. Töne, die der Mensch nicht hören kann, werden beim digitalen
Fernsehen / Radio nicht mit übertragen, um so enorme Dateneinsparungen
zu realisieren. |
| Hotspot |
Als
Hotspot bezeichnet man einen hellen Fleck auf der Projektionsfläche
während der Projektion. Dieser Fleck ist die Reflektion von der Lampe,
bzw. des Objektives des Projektors, da auch hier gilt: Einfallwinkel
ist gleich Ausfallwinkel. Der Fleck verschwindet, wenn Sie etwas schräg
im Winkel projizieren. |
| IR-Fernbedienung |
Infra-Rot
Fernbedienung. |
| JPEG |
JPEG
ist eine Formatnorm, die für die Komprimierung von Standbild-Daten
verwendet wird. Das JPEG-Format mit seinen 16,7 Millionen Farben ist
besonders gut für die Komprimierung von Farbbildern geeignet. JPEG
führt eine irreversible Kompression durch, die Bildqualität ist umgekehrt
proportional zur Kompressionsrate. JPEG wird sehr häufig in Webseiten
eingesetzt, ebenso wie GIF, ein weiteres Standbild-Format. Mit den
reinen Panasonic Settop-Boxen (d.h. Ausnahme Festplattenrecorder NV-HDB1EC)
können auf der SD Card abgespeicherte JPEG-Bilder auf den TV-Bildschirm
projiziert werden. Nötig ist dafür ein PCMCIA-Adapter, der in den
Common Interface-Schacht der Settop-Box eingelegt wird. |
| Klinkenstecker
3,5 mm |
Audioverbindung
zum PC. Bei Videogeräten sind meistens Cinch-Buchsen vorhanden. |
| Komponentenvideo-Eingang |
Komponentenvideo
teilt das Videosignal in RGB auf. |
| Kontrast |
Gibt
das Verhältnis zwischen dem höchsten Weißwert und dem Schwarzwert
an. Je höher das Kontrastverhältnis, desto besser der Kontrast. |
| Konvergenz |
siehe
LCD |
| Lampenlebensdauer |
Die
Lampenlebensdauer liegt je nach Lampentyp und Hersteller zwischen
1000 und 6000 Betriebsstunden. |
| Laserpointer |
Es
gibt Fernbedienungen in die ein manueller Laserpointer eingebaut ist.
Andere Hersteller bieten einen digitalen Pointer. |
| LCD |
Die
Projektionstechnologie LCD steht für Liquid Crystal Display. Bei der
LCD Technologie befinden sich drei Polysilizium TFT Panels, TFT kurz
Thin Film Transistor, im Projektor. Die Panels sind dreiseitig auf
ein Prisma aufgeklebt und besitzen jeweils einen Polfilter für rot,
grün und blau, da das eigentliche Panel schwarz-weiß ist. Hier ist
es wichtig, dass die drei Teil-Bilder im Prisma konvergent und exakt
übereinander liegen. Wenn die Konvergenz nicht stimmt, dann wird das
Bild zum Teil unscharf, oder mit Farbblitzen dargestellt. Das fällt
besonders im Randbereich auf. Deshalb raten wir Ihnen nur bekannte
Marken zu kaufen. Die Panels haben eine Matrix in der Anzahl der angegebenen
Auflösung. Je feiner die Matrix, desto feiner die Bildwiedergabe,
das gilt auch bei Videofilmen. Die LCD-Technik erzeugt einen größeren
Farbraum als bei DLP - man nennt diese Farben auch unechte Farben. |
| Lichtleistung
(Beamer) |
siehe
ANSI Lumen |
| Linedoubler |
Der
Linedoubler rechnet niedrig auflösende Videosignale in die Auflösung
des Projektors um und füllt das Bild vollständig aus. Das Pixel wird
feiner dargestellt und wirkt auch scharfer. |
| Luma |
Helligkeit. |
| Lumen |
Lichtstärke-Angabe
beim Overheadprojektor |
| Lux |
Die
Lichtempfindlichkeit wird in Lux angegeben. Je geringer die Luxzahl,
desto besser ist das für Ihre Projektion. |
| Magnify |
Ein
Begriff für eine Funktion in der Daten-Video-Projektion. Mittels Fernbedienung
oder externer Steuereinheit lassen sich gezielt Bildausschnitte vergrößern. |
| Maussteuerung |
Die
Mausfunktion legt die Computermaus auf die Fernbedienung des Projektors.
Der Anschluß wird über ein serielles Kabel verbunden, entweder über
PS2, RS232, oder USB. Wobei USB die beste Variante ist. Bei USB-Kabelverlängerungen
müssen Sie bei Festinstallationen beachten, dass Sie aktive USB-Kabel
verwenden, die eine Stromversorgung haben und nicht länger als 25
m sind. |
| MLA |
MLA
steht für Micro Lens Arrey. Es handelt sich um ein Brennglas das das
Licht bündelt und somit eine höhere Lichtausbeute bewirkt. Die Bezeichnung
MLA finden Sie meistens hinter der genauen Panel Angabe, Beispiel:
3 x 0,9" Polysilizium TFT LCD MLA oder ähnlich. |
| Monitorausgang |
Der
Monitorausgang befindet sich am Projektor und dient zum Anschluß eines
weiteren Projektors oder Kontrollmonitors. |
| Monitorkabel |
Ein
Monitorkabel benötigen Sie zur Verbindung von Projektor und PC. Ab
10 m benötigen Sie einen Signalverstärker. |
| Motorzoom |
Einstellung
der Bildschärfe über die Fernbedienung. |
| Natural
Color Matrix |
Ein
Farbsystem von Mitsubishi Electric das es ermöglicht Farben gezielt
zu korrigieren. |
| NTSC |
AV-Wiedergabe
für obige NTSC-Farbfrequenzen in Farbe. In einigen Ländern gibt es
die Farbnorm NTSC. Farbfernseher in Deutschland jedoch verarbeiten
zum überwiegenden Teil das europäische PAL-System. Mit der NTSC-Transfer-Funktion
der meisten Panasonic Videorecorder kann NTSC in PAL 60 umgewandelt
werden. So können Sie beispielsweise Kaufkassetten aus Übersee, so
z.B. aus den USA, Zuhause genießen. |
| Nutzlichtstrom
(Beamer) |
siehe
ANSI Lumen |
| Optischer
Digitalausgang |
Um
Daten verlustfrei in digitaler Qualität an andere HIFI Komponenten
mit optischem Eingang zu übertragen ist ein optischer Ausgang Voraussetzung.
Da es bei Projektoren zur Zeit keine optische Schnittstelle gibt,
raten wir Ihnen die Nutzung der S-VHS Schnittstelle. Bei Computersiganlen
wäre die DVI Schnittstelle vorzuziehen. |
| Optisches
Kabel |
Bei
Anschluss über dieses Kabel werden die elektronischen Signale zur
Ausgabe an den Verstärker in optische Signale umgewandelt. Dadurch
lässt sich das Rauschen reduzieren, das durch elekronische Schaltung
erzeugt wird. |
| OSD |
Abkürzung
für On-Screen-Display. Auch Menüführung genannt. Über eine Menüfenster
können die Bildparameter eines Daten-Video-Projektors eingestellt
werden. |
| PAL |
Einstellbar
für die Aufnahme und Wiedergabe von PAL + SECAM-Farbsystem (B/G). |
| PCMCIA |
Abkürzung
für Personal Computer Memory Card Interface Adapter, einer PC-Speicherkarten-Schnittstelle. |
| picture
in picture |
siehe
Bild in Bild |
| Pixel |
Pixel
ist ein Kurzwort für den Begriff picture element (Bildelement). Damit
ist das kleinste Element gemeint, das auf einem Video- oder Computerbildschirm
dargestellt werden kann. Oft wird das Pixel auch als Maßeinheit für
die Bildgröße und Auflösung verwendet. Die Anzahl von Pixeln (horizontal
x vertikal) eines Bildes gibt dessen Größe an, die Zahl der Pixel
pro Zoll definiert die Bildauflösung. Heute übliche Standard-Digitalkameras
fallen in die Gruppe der Mega-Pixel-Kameras, deren CCD (Aufnahmeelement)
das Motiv in über eine Million Pixel auflösen kann. |
| Plug
& Play |
Hardware
mit Plug & Play kommuniziert mit dem Computer und konfiguriert
sich selbständig. |
| Progressive
Scan |
Fernseher
bauen ihre Bilder normalerweise zeilenweise auf, wobei sie zunächst
alle geraden und dann alle ungeraden Zeilen schreiben (Zeilensprungverfahren).
Bei Progressive Scan werden zunächst alle Zeilen gespeichert und dann
in Folge (progressiv) ausgelesen. Dadurch ist eine Zeilenstruktur
nicht mehr zu erkennen, und ein Zeilenflimmern wird verhindert. |
| Projektionsverhältnis |
Das
Verhältnis zwischen projizierter Bildbreite und dem Abstand des Projektionsgerätes
zur Projektionsfäche. |
| Rauschen |
Als
Rauschen bezeichnet man unerwünschte Störsignale, die entstehen, wenn
andere Signale fälschlicherweise als Lichtsignale interpoliert werden. |
| RJ45 |
Steckersystem
eines Netzwerkkabels. |
| RS232C |
Serielle
Datenschnittstelle an Computern und Panasonic Settop-Boxen, an die
ein analoges Modem oder ein ISDN-Adapter angeschlossen werden kann. |
| Rückprojektion |
Projektion
von hinten, im Spiegelbild. |
| Sättigung |
Die
Farbstärke (Intensität) eines Bildes oder Farbtons. |
| Scart
Euro-AV |
Genormte
Geräteschnittstelle für Video- und Audiosignale. So wird z.B die Settop-Box
über Scart an den Fernseher oder Beamer angeschlossen. Ebenso kann
der Videorecorder an den TV über Scart angeschlossen werden. 21-Pin-Steckersystem
für die einfache Verbindung zwischen Audio- und Videogeräten. |
| Schärfebereich |
Der
Schärfebereich ist der Bereich indem sich ein Objektiv scharfstellen
läßt, das bedeutet wenn der Schärfebereich wie folgt angegeben ist:
1.1 bis 11 m, dann können Sie das Objektiv unter 1.1 m und über 11
m nicht scharf stellen. |
| SECAM |
Einstellbar
für die Aufnahme und Wiedergabe von PAL + SECAM-Farbsystem (B/G). |
| sRGB |
sRGB
ist ein Farbstandard verschiedener Hardwarehersteller,der festgelegt
wurde, um die Farbe identisch wiederzugeben, egal ob auf dem Monitor,
oder mittels Projektor, oder auf einem Farbdrucker. |
| Standbild |
Mit
dem digitalen Bildspeicher können Sie jedes Bild jederzeit einfrieren,
z.B. um sich eine Anschrift besser notieren zu können. |
| Subwoofer |
Das
Super 3D Bass-System mit einer zusätzlichen Bass-Box sorgt für einen
stabilen Basston ohne Verzerrungen. Der Subwoofer ist für die Reproduktion
sehr tiefer Töne gedacht. Ihn gibt es in aktiver und passiver Ausführung.
Aktive Subwoofer haben bereits einen Leistungsverstärker im Gehäuse
integriert und sind meist mit einem Regler ausgestattet, mit dem die
Frequenz eingestellt werden kann, ab der der Subwoofer mit der Klangwiedergabe
beginnt. Passive Subwoofer benötigen für den Einsatz eine externe
Endstufe. Beim Kauf eines Subwoofers muß also darauf geachtet werden,
für welche Art von Subwoofer der Receiver oder Verstärker vorbereitet
ist. |
| SVGA |
siehe
Auflösung |
| S-VHS |
Sie
erreichen die beste Bildqualität indem Sie Ihren Fernseher oder Beamer
über den RGB- oder S-Video-Ausgang anschließen. Weiterentwicklung
von VHS für hohe Bildqualität: Horizontale Auflösung von mehr als
400 Linien, ein extrem hoher Signal-Störabstand sowie die getrennte
Verarbeitung von Chrominanz und Leuchtdichte sind die Basis für scharfe
Bildkonturen und brillante Farben. Mit Super VHS Geräten können Sie
natürlich auch VHS-Cassetten abspielen. |
| S-Video |
siehe
S-VHS |
| S-Video-Kabel |
Das
S-Video-Kabel nehmen Sie für Videosignal beispielsweise vom DVD-Player.
Das S-VHS Signal erzeugt ein schärferes Bild, wegen der höheren Auflösung
im Bezug auf einfache VHS-Signale. |
| SXGA |
siehe
Auflösung |
| TCP/IP |
Protokoll
eines LAN Netzwerkes. |
| Teleobjektiv |
Ein
Teleobjektiv projiziert über eine lange Distanz ein normales Bild.
Ein Teleobjektiv ist genau das Gegenteil vom Weitwinkelobjektiv. |
| Tracking |
Tracking
ist eine Teil-Funktion des AutoScan bzw. des AutoSync, wie es von
Daten-Video-Projektoren verwendet wird.Im Bereich des Tracking wird
die Breite des projizierten Bildes getunt, um eine möglichst störungsfreie
Darstellung zu gewinnen. |
| Trapez-Korrektur |
Aus
der alten Schulzeit ist manchem das Gesetz bekannt: Einfallwinkel
ist gleich Ausfallwinkel. Die Trapez-Verzerrung ist auch unter der
optischen Verzeichnung bekannt. Die Linse erzeugt während der Projektion
außerhalb des 90-Grad-Winkels ein trapezförmiges Bild auf der Projektionsfläche.
Je stärker der Winkel, desto starker das Trapez. Dieses Trapez kann
elektronisch korrigiert werden, jedoch mit leichtem Bildverlusten,
da der Urpunkt gedehnt oder gequetscht wird. Die bessere Art der Korrektur
wäre eine neigbare Leinwand, indem Sie den 90-Grad-Winkel wieder herstellen. |
| UHB
/ UHP Lampe |
UHB
steht für Ultra High Brightness, UHP für Ultra High Pressure. Es handelt
sich um einen modernen Lampentyp, der besonders leistungsstark ist,
dabei jedoch wenig Energie verbraucht. Diese Lampe wird zunehmend
für Daten-Video-Projektoren genutzt. |
| USB |
USB
ist die Abkürzung für Universal Serial Bus. Es handelt sich hier um
einen Standard für langsame bis mittelschnelle serielle Schnittstellen.
Damit können Geräte wie Maus, Tastatur, Drucker und Modem gemeinsam
über USB-Kabel angeschlossen werden. Anders als bei anderen seriellen
Verbindungen erlaubt der USB das komfortable hot swapping – USB-Kabel
können bei eingeschaltetem Gerät angeschlossen bzw. abgezogen werden.
Die maximale Übertragungsrate einer USB-Verbindung liegt bei 12 Mbps. |
| UXGA |
siehe
Auflösung |
| Vertikalfrequenz |
Diese
Frequenz wird in Hz gemessen. Sie gibt die Anzahl der Bilder an, die
pro Sekunde aufgebaut werden können. Auch Bandbreite genannt.Daten-Video-Projektoren
haben ihre eigene Vertikalfrequenz. Die Angaben in Prospekten beziehen
sich daher in der Regel auf die Signalfrequenz des Rechners/der Videoquelle,
die der Projektor umwandeln kann. |
| VHS |
Bei
VHS handelt es sich um ein analoges Aufzeichnungsformat, bei dem jedes
Bild aus etwa 240 Linien aufgebaut wird (horizontale Auflösung). Die
Bildqualität wird bei allen Panasonic VHS-C Camcordern durch die digitale
Signalverarbeitung optimiert. Der Vorteil von VHS liegt in der sofortigen
Kompatibilität mit allen gängigen Videorecordern. Sie brauchen für
die Wiedergabe den Camcorder nicht an den Fernseher anzuschließen;
vielmehr ist es völlig ausreichend, die VHS C Cassette in die beiliegende
Adapter-Cassette einzulegen, die von jedem Videorecorder anstandslos
abgespielt wird. |
| Video-Eingang |
siehe
S-VHS oder S-Video oder VHS |
| Weißabgleich |
Diese
Automatik stimmt die Farbdarstellung des vorhandenen Lichtes so ab,
dass bei verschiedensten Beleuchtungsquellen (Sonnenlicht, Glühlampen
und Leuchtstofflampen etc.) eine natürliche, neutrale Farbwiedergabe
erfolgt - eine weisse Fläche also weiss erscheint. |
| Weitwinkel-Objektiv |
Ein
Weitwinkelobjektiv ermöglicht Ihnen ein großes Bild auf kurzer Projektionsentfernung. |
| Wireless
LAN |
Ermöglicht
die kabellose Datenübertragung zwischen PC und Projektor. |
| XGA |
siehe
Auflösung |
| YCC |
Ein
von Kodak im Zusammenhang mit der Photo-CD entwickeltes Farbsystem.
YCC codiert separat Helligkeit (Luminanz) und Farbe (Chrominanz). |
| Zoom
Objektiv |
Vergrößert
das Bild symmetrisch von der Bildmitte aus, ohne Verluste. |
| 100
Hz |
siehe
Bildfrequenz |
| 15pin-HD |
Analoger
Eingang für Computersignale. |
| 16:9-Umschaltung |
siehe
Bildformat |